Vorabnahme

Es geht langsam in die entscheidende Phase. Die Hausübergabe ist schon in greifbarer Nähe…

Letzte Woche ist auch wieder einiges passiert:

  • Die Haustür wurde nun ausgepackt und ist nicht mehr rot.
  • Wir haben Teppichboden im Dachgeschoss.
  • Die Fenster wurden eingestellt…

 

Wir raten jedem sich auf die Vorabnahme ordentlich vorzubereiten. Das ist nicht böse gemeint. Es ist eher so gemeint, dass die Vorabnahme eigentlich wichtiger/zeitintensiver ist, als die eigentliche Hausabnahme. Die Vorabnahme dient einfach dazu, Fehler zu finden und abzustellen. So kann dann die endgültige Hausübergabe ohne Probleme vonstatten gehen.

Wir haben uns einige Tage vor dem Termin der Vorabnahme  die Zeit genommen und im  Haus die Sachen mit Postits versehen, die ausgebessert werden müssen oder uns einfach von der Ausführung nicht gefielen. Insgesamt haben wir 117 „Mängel“ gefunden. Da haben wir aber dann auch wirklich jede Kleinigkeit, wie  Farbnasen etc. bemängelt. Es hat sich als wirklich positiv erweisen, dies so kenntlich zu machen, da der Maler sofort wusste, was er wo zu tun hat und nicht extra noch einmal durch den Bauleiter instruiert werden musste.

Mit den von uns gemarkerten Mängeln wurde wirklich professionell umgegangen. Selbst Sachen, die noch der Norm entsprächen, wurden aufgenommen und sollen ausgebessert werden .Hier haben wir konkret ein Beispiel mit den verlegten Fliesen. Allgemein sind diese gut verlegt worden,  jedoch haben einige Fliesen, herstellungsbedingt auf die gesamte Länge eine Wölbung. Und durch die Verlegung im „wilden Verband“ treffen teilweise Berge und Täler der Fliesen auf einander, sodass unschöne Höhenunterschiede zwischen einzelnen Fliesen entstehen. Diese z.T. sehr kleinen Unterschiede liegen zwar noch innerhalb der vorgegebenen Toleranzen und müssten somit von Viebrock nicht verbessert werden, aber der Bauleiter war sehr offen unseren Anmerkungen gegenüber und so hoffen wir, dass die Fliesen ausgetauscht werden. Zwar mit etwas schlechtem Gewissen dem Fliesenleger gegenüber, aber was nimmt man nicht alles in Kauf! 😉

Ende der Woche schauen wir mal, wie weit die Änderungen gediehen sind und gehen unsererm Bauleiter dann mit den noch offenen Punkten auf die Nerven 🙂

 

Ebenso wurde heute der Blower Door Test durchgeführt. Dort wird Luftdichtigkeit des Hauses gemessen. Mit unserem Wert liegen wir zwar knapp über  Passivhaus-Niveau, gekauft haben wir ja aber auch ein KFW 55-Haus. 🙂 Der enstprechende Wert muss bei PassivHäusern bei 0,6;  bei KFW  zwischen 1,5 und 3,0 liegen. Wir haben einen Wert von 0,9. Das ist doch wirklich super. Also näher am Passivhaus, als an dem Richtwert für KFW 🙂

So, das war erstmal der neueste Stand, der von den folgenden Bildern bezeugt wird:

 

4 Gedanken zu “Vorabnahme

  1. Hallo ihr Beiden,

    erstmal Gratulation zum erfolgreichen Projekt und den tollen Blog.
    Wir haben uns auch für den Bau einen Viebrockhauses entschieden und warten derzeit noch auf ein Grundstück.
    Eine Frage hätte ich:
    Die Anzahl der Mängel erscheint doch recht hoch, habt ihr die alle selber festgestellt oder hat dies ein unabhängiger Sachverständiger mit Euch ausgearbietet? Würdet ihr empfehlen einen Sachverständiger zu beauftragen?
    Gruß
    Jens

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    • Hey! Glückwunsch zu eurer Entscheidung! Wir würden jederzeit wieder mit Viebrock bauen!
      Die „Mängel“ waren/sind „nur“ Schönheitsfehler im Finishing, und alle von Viebrock ohne Beanstandung behoben. Es dauerte zwar etwas, bis alles angetriggert wurde, aber den richtigen Ton, den man beim Bauleiter anwenden muss, werdet ihr auch noch rausfinden! 😉
      Ja, wir hatten einen unabhängigen Baubegleiter… wenn auch nur für unser gutes Gefühl. Er hat während des Baus KEINE Mängel gefunden und war auch sonst superzufrieden mit der professionellen (für ihn fast unüblichen) Ausführung aller Arbeiten! Wir Sven weitaus weniger für seine Berichte zahlen müssen, als vorher angedacht, da er nach Aufwand bezahlt wird. Also keine Fehler-weniger Arbeit! 🙂
      Wir würden immer empfehlen jemand unabhängigen zu engagieren, und sei es nur für das eigene gute Gefühl nichts übersehen zu haben.
      Wir wünschen euch viel Spaß und toi toi toi für euer Projekt „Hausbau“!!

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      • Hallo again,

        vielen Dank für Eure Antwort, wir sind auch sehr gespannt und hoffen, dass das auch klappt mit dem Grundstück. Was den Hausbau angeht sind wir schon relativ weit in der Planung finde ich. Es ist zwar jetzt alles noch im groben Status (noch keine Bemusterung, etc) aber wir haben schon konkrete Vorstellungen.
        Ich hätte da noch eine Frage bezüglich der Elektrobemusterung, also zusätzliche Steckdosen und Leitungen für Deckenspots (im EG), muss man hier viele Kosten einplanen? Haben da noch die Befürchtung, dass das doch etwas mehr kostet. So wollen wir z.B. viele Deckenspots im EG installieren.
        Habt ihr da Erfahrung mit?

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      • Hey! Wir haben bei uns ganz auf Deckendpots verzichtet. Wir haben bei Steckdosen nicht gegeizt und großzügig eingeplant. Außerdem haben bei uns das Netzwerk, die SAT-Anlage und die USA für den Kamin ganz schön zu Buche geschlagen! Viebrock rechnet ja einen Puffer von 5.000 Euro ein, der ganz schnell verbraten ist, vor allem wenn man gewisse Extras (wie ein best. Lichtkonzept) einplant. auf die wir verzichtet haben. Aber bei der Elektrobemusterung werdet ihr gut beraten!

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